Die Sonnenstand-Uhr


Astromedia stellt mit dem Kartonbausatz fuer eine Sonnenstand-Uhr ein weiteres astronomisches Instrument fuer den Hausgebrauch zur Verfuegung, welches an Vorbilder alter astronomischer Uhren angelehnt ist. Als Beispiel kann hier die Prager Rathausuhr aus dem Jahr 1410 genannt werden, welche neben der mitteleuropaeischen Zeit auch die babylonische Zeit sowie den Mond- und Sonnenstand anzeigt.

Die Darstellung des Laufs der Sonne wird auf der Sonnenstand-Uhr durch ein Uhrwerk mit einer Laufdauer von 24 Stunden fuer eine Umdrehung des Stundenzeigers ermoeglicht. Die Nachfuehrung der Sonne auf dem Zeiger erfolgt manuell.

Bilder zur Bauanleitung


Der Text und die Bilder der Bauanleitung beschreiben die einzelnen Schritte anschaulich, womit der Bau der Sonnenstand-Uhr einfach zu bewerkstelligen ist. Die folgenden Bilder begleiten den Bau des Modells.

Als Bauzeit koennen ca. 3 Stunden als realistisch betrachtet werden - sofern das Modell sorgfaeltig gebaut wird und die offenen Kartonkanten sauber eingefaerbt werden. Mit weniger Aufwand duerften 2 Stunden fuer den Bau ausreichend sein.

Da die Bauanleitung hinreichend ausfuehrlich gestaltet ist, werden die folgenden Bilder nur begleitend kommentiert.





Frisch ausgepackt - 5 Boegen und ein Uhrwerk mit Zubehoer





Fuer den Bau teils erforderliches, teils hilfreiches Ruestzeug.
- Zahnstocher zur Verteilung von Klebstoff.
- Ein Stahllineal als Falzhilfe.
- Modellbau-Zwingen und Gummibaender zur Fixierung von Klebungen.
- Goldene Farbe und Pinsel bzw. Lackstift zwecks Einfaerbung offener Kanten.
- Scharfe Schneidwerkzeuge zum Ausschneiden einiger Kartonteile.
- Ein 11er Schraubenschluessel zur Montage des Uhrwerks.






Die gemaess Schritt 1 aus den Kartonboegen entnommenen Teile sowie das in Schritt 2 benoetigte Schleifpapier.





In Schritt 2 und 3 werden Innen- und Aussenkante des Stundenrings sowie die Innenkante des Ziffernblattes beschliffen, damit sich der Stundenring darin frei drehen laesst.





In Schritt 4 kommt kommt die Rueckseite des Zifferblatts hinzu...





... auf welche der Rand des Zifferblatts geklebt wird.





Gemaess Schritt 5 zur Pruefung zusammengelegte Teile.





In Schritt 6 wird die Zifferblattmitte auf die Rueckseite geklebt.





Damit sich die Teile waehrend des Trocknens nicht verziehen, werden diese gepresst. Das Bild veranschaulicht lediglich die Vorgehensweise und es wird natuerlich die gesamte Flaeche gepresst.





Die fuer die Schritte 7 bis 11 benoetigten Teile.





Griffe und Haltelaschen, erstellt entsprechend der Schritte 8 und 10.





Die Kanten der Haltelaschen werden im Bereich der Goldbedruckung golden eingefaerbt.





Anbringung der Haltelaschen gemaess Schritt 11.





Abgeschlossene Montage der Haltelaschen und Griffe.





Schritte 12: Die Rahmenteile.





Falzung der Rahmenteile mit Hilfe eines Stahllineals.





Einfaerbung der offenen Kanten der Rahmenteile in gold.





In Schritt 13 kommen die Eckverbinder hinzu.





Montage des ersten Eckverbinders gemaess Schritt 14.





In Schritt 15 und 16 werden die drei weiteren Eckverbinder entsprechend des Vorgehens beim ersten Eckverbinder montiert.





Schritt 17: Aufrichtung der Innenwaende und Verklebung von deren Laschen.





Der Rahmen nimmt nach Abschluss der Schritte 18 und 19 Form an.





In Schritt 20 folgt die Verarbeitung von 2 weiteren Eckverbindern.





Schritt 21: Verklebung der ersten Rahmenfront und -innenseite.





In den Schritten 22 bis 25 erfolgt die Verklebung der restlichen Rahmenfronten und Innenseiten analog zu den Schritten 20 und 21. Waehrend der Trocknung werden diese fixiert, um unliebsamen Ueberraschungen vorzubeugen.





Die fuer Schritt 26 benoetigten Zifferblatt-Halterungen.





Zifferblatt-Halterungen entsprechend der Schritte 26 und 27 gefalzt und auf die Innenseite des Rahmens geklebt.





Schritt 28: Das auf seine Halterungen geklebte Zifferblatt.





Die Rueckseite der Nachtscheibe, vorbereitet gemaess der Schritte 29 und 30, hier fuer den 54. Breitengrad.





In Schritt 30 wird die Nachtscheibe positioniert.





Schritt 31: Das Uhrwerk und seine Montageteile.





Mitte des Zifferblatts nach Abschluss von Schritt 31.





Die in den Schritten 32-34 benoetigten Teile des Zeigers.





Zeiger nach Bearbeitung gemaess Schritt 32 und mit entsprechend Schritt 33 erstellter Manschette.





Abschliessend wird in Schritt 34 die Sonne der Wahl auf die Manschette geklebt und in Schritt 35 der Zeiger auf die Stundenwelle des Uhrwerks gesteckt und die kleine zentrale Abdeckscheibe eingesteckt.






Macht sich auch als Wanduhr mit astronomisch-wissenschaftlichem Hintergrund sehr gut.