Rundgang - Elektr(on)isches

Digitale Sounds auf analogem Gleis - Ein Byte-Einlauf

Nun stand es auf dem Gleis, das Alpine Classic Set. Und das Kroko gab die laut Anleitung im analogen Betrieb verfuegbaren Geraeusche wieder. Aber gemaess der Anleitung sollte im digitalen Betrieb noch mehr zu hoeren sein - DAS liess mir keine Ruhe.

Nach ein wenig Forschung war klar, dass man eigentlich "nur" diese ominoese "Pulskette" in den F1-Eingang des Soundbausteins bringen musste, um z.B. die Bahnsteig-Ansage oder den langen Pfiff auszuloesen. Dies gelang muehelos bei geoeffnetem Gehaeuse mittels eines spannungsfuehrenden Kabels, welches im Sekundentakt an den passenden Pin gehalten und wieder entfernt wurde. Natuerlich erwischte ich auch einmal "F4" und der Sound verstummte ungewollt...

Das musste mit einem Microcontroller nachzubilden sein...
Forschung und Bastelei fuehrte zu folgendem Ergebnis:


Die Klemmleiste links dient dem Anschluss an die Gleisspannung und an den Soundbaustein, die Kontroll-LEDs zeigen den Betriebszustand an. Mit den Trimmpotis rechts ist das Verhalten in Abhaengigkeit von der Gleisspannung einstellbar:

Die Bahnsteigansage ertoent nun, solange die Lok etwa 30 Sekunden nach dem Einschalten noch nicht losgefahren ist. Das Pantographengeraeusch wird ausgeloest, wenn ein Richtungswechsel nach einer Mindeststillstandszeit von 20 Sekunden erfolgt und der lange Pfiff erfolgt einmalig nach mehr als 30 Sekunden Fahrt mit "hoher" Geschwindigkeit.


Hier ein provisorisch eingebautes Testmuster:



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